Du machst was verkehrt

Erstaufnahme: 2001
Spieldauer Original: 4:12

Du machst was verkehrt

Wenn du morgens um zehn schon den Vorhang aufreisst
und ich will noch nichts sehen, was du ganz genau weisst.
Ohne Frühstück am Bett, nicht mal das ist geklärt,
dann glaub mir, du machst was verkehrt!

Wenn du Staubsaugen willst und die Ruhe mir raubst,
meine Nerven mir killst und vor Wut dabei schnaubst.
Weil ein Opfer wie ich sich einmal beschwert,
glaub mir, du machst was verkehrt!

Ich brauche Liebe und Lob,
eine Frau, die mich ehrt,
die sich ganz und gar nach mir verzehrt.
Aber du bist nur grob, als wär' ich nichts wert!
Oh, glaub mir, du machst was verkehrt.

Wenn du nicht mehr gern kochst, weil ich manchmal nicht mag,
und du wild drauf pochst und ich sag dir: "Dann frag!"
Wenn's dich nicht mehr interessiert,
was mein Magen begehrt,
dann glaub mir, du machst was verkehrt!

Wenn du den Müll runterträgst, nur zwei Tüten dabei,
und ich geb dir noch den Tipp: "Eine Hand wäre noch frei!"
Und du siehst es nicht ein, dass man den Eimer gleich mit leert,
dann glaub mir, du machst was verkehrt!

Ich brauche Liebe und Lob, ...
Aber du bist nur grob, ...

Ich bin so gut zu dir und du weisst, es ist wahr.
Es stimmt alles an mir, nur dir ist es nicht klar.
Wenn deine Stimme dann spitz wie ein Dolch in mich fährt,
dann glaub mir, du machst was verkehrt!

Ich brauche Liebe und Lob, ...
Aber du bist nur grob, ...